Surfing Tamarindo

01Aug2014

Meine naechste Surfstunde war schon um 10 Uhr. Dieses Mal mit einem Paerchen aus Portugal. Die beiden waren super nett und lustig. Das surfen hat von Anfang an wieder gut geklappt, das Line up war zwar recht voll, aber man hat doch immer wieder Platz gefunden. Obwohl meine offenen Wunden gebrannt haben, wollte ich gar nicht mehr raus aus dem Wasser. Wir haben uns dann doch zu einer Pause entschlossen und nachmittags noch mal zum Surfen verabredet. In der Pause habe ich mich mit Martina und Anke zum Essen getroffen. 

Nachmittags gings dann wieder ins Wasser. Wir sind bis zum Sonnenuntergang im Wasser geblieben, mitten auf der Glitzerspur, das war unglaublich schoen, der Himmel war wolkenlos und am Horizont sind noch ein paar Segelboote entlanggefahren. Ich bin zwar kaum noch gesurft, aber habe dann einfach den Sonnenuntergang vom Board aus betrachtet und mit den Portugiesen geredet. 

Abends waren wir wieder essen und sind dann frueh ins Bett, weil wir am naechsten morgen Richtung Montezuma aufbrechen wollten.

Ich mochte Tamarindo sehr gerne, auch wenn mir richtige Surfer die ich spaeter auf meiner Reise getroffen habe, gesagt haben es sei ein shithole... Es ist zwar sehr touristisch mit vielen Hotels, aber im Wasser war es fuer mich genau richtig! 

La Oveja Negra

01Aug2014

Nach dem gleichen Backpacker Fruehstueck wie am Vortag, verlief die Autofahrt nach Tamarindo ruhig. Die Maedels haben mich direkt in dem Hostel, das mir schon am Vortag von einem Paerchen aus meinem Hostel empfohlen wurde, abgeliefert. Es war auch noch ein Zimmer frei. Leider musste ich ein Einzelzimmer nehmen, aber das Hostel war sehr schoen und ich hatte sogar eine Klimaanlage, die ich bei der Hitze auch sehr gut brauchen konnte! Ich habe mich gleich nach Surfstunden erkundigt und es war tatsaechlich eine halbe Stunde spaeter Unterricht geplant. Ich habe mich nur schnell umgezogen und schon sind wir zum Strand gelaufen. Der Surflehrer hatte nur zwei Schueler, was natuerlich super fuer mich war. Der Kanadier, der mit war, stand noch nie auf einem Board und hatte ganz schoene Schwierigkeiten, aber ich konnte wieder direkt aufstehen und hatte tolle gruene Anfaengerwellen. Unser Surflehrer war glaube ich noch vom Vortag betrunken und hat im Grunde genommen nicht viel gemacht, aber was er sehr gut konnte war, mir zu sagen, wann genau ich aufstehen musste. Es klappte immer und hat wahnsinnig viel spass gemacht!! nach zwei Stunden sind wir mit unseren pinken Boards wieder zum hostel zurueckgelaufen und ich habe mich auf die Suche nach Martina und anke gemacht, die in einem Luxshotel abgestiegen sind. Wir waren bei Subway mittagessen und danach bin ich noch durch die Surfshops gebummelt, weil ich auf der Suche nach einem langen Lycra und langen Boardshorts war. Ich hatte mir naemlich beim Surfen meine Ellenbogen und Oberschenkel voellig aufgerissen und sogar zwei Leberflecke am linken Oberschenkel abgerissen...upsi. Nach dem erfolgreichen Einkauf haben wir noch ein bisschen am strand gelegen und sind dann vor dem Abendessen noch schnell duschen gegangen. Ich war mal wieder total muede vom Surfen und hatte auch langsam Muskelkater. Martina wollte eigentlich unbedingt noch ausgehen, aber es ist nur zu einem Bier am Strand gekommen, danach bin ich ins Bett gefallen. Leider war bei mir im Hostel eine Party, sodass ich kaum schlafen konnte und irgendwann musste ich mir auch noch ein Paerchen anhoeren, das irgendwann waehrend dem Sex aus dem Bett gefallen ist...

 

Sonne, Surfen und Gewitter

01Aug2014

Ich bin wie immer frueh aufgewacht und hatte eine anstrengende Nacht, denn in meinem Hostel war es unglaublich heiss. Dafuer konnte ich vor dem Fruehstueck noch in aller Ruhe am Strand entlang spazieren und mir dann endlich mal ein richtiges Backpacker Fruehstueck aus dem Supermarkt goennen. Es gab Avocado auf dem Baguette, Banane und Joghurt. 

Um 8 Uhr habe ich mich mit den anderen am Strand getroffen und dann gleich ein Surfboard ausgeliehen. Ich hatte viel Spass im Wasser und die Wellen waren klitzeklein, also hat das aufstehen auch so gut wie immer funktioniert. Das beste war, dass der Strand ganz leer war und man keine Angst haben musste jemanden zu ueberfahren. Mittags habe ich Pause im Schatten gemacht. Anke war schon total verbrannt und in der Sonne war es auch kaum auszuhalten. 

Als ich das wieder ins Wasser bin war der Himmel grau und nach nur zwei gesurften Wellen fing es an zu donnern. Ausser mir und noch einem Typen machte keiner Anstalten aus dem Wasser zu gehen. Wir sassen dann noch zusammen im stroemenden regen am Strand und haben geredet. Es war ein Oesi, der aber einen grossen Teil seines Lebens in den USA verbrachte. 

Als ich pitschpatsch nass im Hostel ankam ging es richtig los mit dem Gewitter. Es donnerte und blitzte ungefaehr drei Stunden lang. Ich habe einfach so lange gelesen und mich mit den anderen unterhalten. Das eine deutsche Maedchen und der Englaender sind trotz des Gewitters ueber uns schwimmen gegangen...sie kamen aber unversehrt zurueck. Abends war ich mit dem Englaender und den deutschen Maedels essen und um 21 Uhr hatte ich mich mit dem Oesterreicher und Anke und Martina in einer Bar verabredet, der Englaender kam auch noch mit. Er reist fuer zwei Jahre und ist schon seit sechs Monaten unterwegs. Zuhause hatte er einen Burn Out und hat daher alles zurueckgelassen und zieht jetzt durch die Welt. Wir haben Mojitos getrunken und sind dann noch weiter in eine Strandbar gezogen, um 23 Uhr waren wir aber muede und sind alle in unsere Unterkuenfte zurueckgewandert. Anke und Martina hatten beschlossen dem Regen zu entkommen und nach Tamarindo, was noch weiter im Norden der Nicoya Halbinsel liegt u fahren und ich wollte auch mit, da tamarindo auch auf meiner urspruenglichen Reiseroute lag.

Endlich Sonne

01Aug2014

Nachdem wir jetzt so viel Regen hatten, wollten wir nun so schnell wie moeglich ans Meer und unseren Bikini anziehen. Wir haben uns also auf den Weg zu unserem ersten Ziel auf der Nicoya Halbinsel, nach Samara gemacht. Die Fahrt ging Recht schnell und Mittags kamen wir in Samara an, bei Sonnenschein und unglaublicher Hitze. Genau wie wir es uns vorgestellt haben. Ich habe mir ein Hostel gesucht und die Maedels haben im Hotel eingecheckt, dann gings an den Strand. Samara ist ein kleines, gemuetliches Oertchen mit einem schoenen hellen Sanstrand, die Palmen wachsen direkt am Strand und das Meer ist klar und sauber. Es gab auch kleine Wellen, daher war mir schnell klar, dass ich mir am naechsten Tag ein Board leihen musste. Am ersten Tag haben wir uns nur am Strand ausgeruht und die Sonne genossen, die sich zur Freude unserer Haut am Nachmittag hinter Wolken verzog. Es war trotxzdem noch heiss, daher sind wir einfach am Strand geblieben, bis die Sonne unterging. 

Mein Hostel war toll, es wurde von Italienern gefuehrt, die kein englisch sprachen, aber super herzlich und nett waren. Die Frau hat sogar Bruschetta fuer alle gebacken und der aeltere Herr, der gar kein englisch sprach, hat sich ueber google translator mit mir unterhalten. Ich habe zwar trotzdem nicht immer verstanden, was er mir sagen wollte, aber nett laecheln und nicken hilft ja meistens. haha.

Ich war mit zwei Zahnmedi Studentinnen aus D und einem Englaender im Dorm, die alle sehr nett waren., Nachdem Anke, Martina und ich von unserem Essen in einem Strandrestaurant zurueck kamen, haben wir noch mit den dreien Karten gespielt und spaeter war ich noch mit ihnen am Strand, um ein spektakulaeres Gewitter ueber dem Meer zu beobachten. Das war besser als Silvester. 

Das Essen in dem Restaurant war lecker und so unglaublich viel, dass wir uns die Reste noch fuer den naechsten Tag einpacken liessen, Die Atmosphaere im Restaurant war sehr schoen. wir sassen auf Holzstuehlen direkt am Strand und ueberall waren Lichterketten aufgehaengt, auf dem Boden sind unzaehlige kleine Krabben im Schneckenhaus herumgeirrt. 

So, jetzt bin ich so muede, dass ich erst mal schlafen gehe. Ich hoffe, dass ich morgen noch ein paar Eintraege schaffen werde, solange meine Eindruecke noch frisch sind...

July Challenge completed

01Aug2014

Der Tag startete wie immer frueh mit einem leckeren Fruehstueck mit Gallo Pinto (reis und bohnen), viel Obst und Ruehrei (ja, ich habe hier mal wieder Eier gegessen, hier gibts nur glueckliche Huehner PUNKT). Um 7>15 wurden wir schon von 100% Adventure abgeholt. Ich war sehr aufgeregt, aber als ich auf der ersten Plattform stand hatte ich schon keine Angst mehr. Es regnete zwar, aber die Canopy Tour hat trotzdem viel Spass gemacht und Hoehenangst oder einen Adrenalinkick hatte ich gar nicht. Im Preis inbegriffen war auch noch ein 1,5 km Superman flght. hier hing man parallel zum Stahlseil und flog durch ueber den Nebelwald, was sehr cool war, weil man eine grandiose Aussicht hatte.
 
Nach der Tour kamen wir durchnaesst und zufrieden wieder im Hotel an, wo wir uns noch lange ausruhen konnten, bevor die Kaffeetour startete. martina und ich waren dann erst malMittagessen im Hotel, weil wir schon wieder Hunger hatten.
 
Die Kaffeetour war super, uns wurde erklaert, welcher Kaffee in CR angebaut wird und das beste war, dass auf der Plantage auch Kakao und Zuckerrohrsaft hergestellt wurden. Wir haben einige Kakaobohnen zerkleinert und das Pulver durfte dann jeder nach gusto wuerzen. Meinen Kakaomix habe ich mit Kokosflocken, Zimt und Zucker vermischt...lecker!!! Die Herren die in der Gruppe dabei waren mussten die Zuckerrohre auspressen, den Saft haben wir dann mit Limette gemischt, was wie die Schoki hervorragend schmeckte. Zwischendurch haben wir Tukane und Faultiere auf der Plantage gesehen. Die Faultiere haben geschlafen, da sie nachtaktiv sind und ohnehin 20 Stunden nur abhaengen und schlafen / was fuer ein Leben. Auf der Canopy Tour am morgen hatten wir ein deutsch/costaricanisches Paerchen kennengelernt, das uns den Night walk in Monteverde empohlen hat und von den Tierbeobachtungen am Vorabend schwaermte. Ich wollte das unbedingt auch machen, daher haben wir direkt im Anschluss an die Kaffeetour noch den Night Walk gemacht, der schon um 18 Uhr begann, da die Sonne hier ja so frueh untergeht. Wir haben ein Faultier, zwei gruene Vipern, ein Otzelot, und allerlei Kriechtiere gesehen.Die Tour hat Spass gemacht und nach kurzer Zeit legte sich meine Angst vor Schlangenbissen. Die Amis, die in unserer Gruppe waren sind sogar in Birkis und Sandalen gewandert. Ich hatte meine Wanderschuhe und eine lange Hose an, worin ich mich etwas sicherer fuehlte. 
 
Nach diesem spannenden und schoenen Tag war ich hundemuede, die anderen waren noch mit dem Paerchen zusammen essen, aber ich bin direkt ins Bett gegangen...

Besser spaet als nie....

01Aug2014

So, das mit dem Bloggen ist gar nicht so einfach, denn die wenigsten Hostels haben einen PC. Jeder hat ein Tablet oder ein Smartie dabei, daher scheint das nicht mehr noetig zu sein. Leider habe ich mein Tagebuch auch nicht im Handy vervollstaendigt, daher versuche ich jetzt mal mich an alles zu erinnern.

Wir hatten noch ein sehr gutes Fruehstueck in der Selva Verde Lodge. Der Fruehstuecksraum lag unter dem Dach, das offen war, so dass man waehrend dem Fruehstueck die Voegel in den Bamkronen beobachten konnte / das war fantastisch! Nach unserer Staerkung sind haben wir das Auto beladen und sind Richtung El Arenal gefahren. Der Ort in dem man hier uebernachtet heisst La Fortuna und ist rein touristisch. Da es regnete als wir ankamen, konnte man den Vulkan leider nicht von weitem sehen. Die Maedels waren in einem Hotel und ich habe mir eine einfache Cabina fuer 7 USD gesucht. Es gab keinen Dorm, daher hatte ich ein Mini/Zimmer fuer mich allein. Es war sehr schaebig und regnete auch in einer Ecke rein, aber ich musste ja nur dort schlafen und so kam wenigstens ein einziges Mal mein mitgeschleppter Bettbezug zum Einsatz.

Wir waren schon relativ frueh dort, daher haben wir uns am Nachmittag dazu entschlossen, in eine der Hot Springs Thermen zu gehen, die es hier gibt. Wir haben uns fuer eine in einem Hotel entschieden. Es war ganz nett, aber ich haette es alleine wohl nicht gemacht. 

Abends waren wir noch Essen und dann in einer Bar um einen Mojito zu trinken. Alt sind wir allerdings nicht geworden, da alles schon sehr frueh schliesst in der Nebensaison. Ausserdem wollten wir frueh zum Vulkan aufbrechen, denn es hiess, dass die Sicht am fruehen Morgen am besten sei. Als mein Wecker um 6 Uhr klingelte, hat es geregnet, hahaha. Der Nationalpark macht um 8 Uhr auf, daher waren wir puenktlch vor Ort. Es regnete immer noch Bindfaeden, wir haben dem Regen aber getrotzt und sind mit Regenjacke bzw. meinem provisorischen Plastikueberzieher und Regenschirm ausgestattet gewandert. Am Aussichtspunkt angekommen, haben wir uns dabei fotografiert, wie wir auf die Stelle zeigten, an der wir den Vulkan vermuteten. Das war trotzdem ganz lustig und wie sich im Laufe der Reise noch herausstellte, waren wir nicht die einzigen, die Pech hatten / pura vida.! Wir haben uns vor der Weiterfahrt erstmal komplett umgezogen, weil wir pitschnass waren. Dann ging es auf richtung Monteverde, also dem Nebelwald. Die Fahrt war landschaftlich wunderschoen, wir kamen am Arenalsee vorbei, haben allerlei Voegel, u.a. auch Tukane und den ersten Bruellaffen auf einer Stromleitung gesehen. Die Fahrt nach Monteverde hoch geht ueber eine Dirtroad, zum Glueck hatten die Maedels einen Allradwagen, sodass es keine Probleme gab und da sich der Regen zwischenzeitlich legte, hatte ich von meinem Ruecksitz aus wunderbare Aussichten auf die gruenen Haenge, den Arenalsee und das Tal. Anke und Martina hatten noch einen Hotelvoucher uebrig, den sie mir in Monteverde geschenkt haben. Daher konnte ich auch in der Monteverde Country Lodge uebernachten. Da es schon relativ spaet war, haben wir nur geduscht und sind dann Essen gegangen. Wir waren beim Argentinier und Anke hat Fleisch gegessen, das so aehnlich aussah wie Kathas Rinderstreifen im neuen check Inn in Bad Soden, uuurghh.. Ich hatte Empanadas, die auch nicht gerade bombig waren. Naja, da hiess es mal wieder Pura Vida.

fuer den naechsten Tag haben wir eine Canopy Tour und eine Kaffeplantagen Tour gebucht, also wurde der Wecker mal wieder auf 6 Uhr gestellt.

Aus meiner Rucksackreise wird eine Luxusreise...

20Juli2014

So Ihr Lieben,

ich hatte leider in den letzten Tagen keinen PC, daher gehts erst heute weiter. In der Zwischenzeit habe ich schon so viel erlebt, dass ich gar nicht mehr genau weiss, was ich alles unternommen habe...aber ich gebe mir Muehe:

Von Tortuguero aus, bin ich mit den beiden deutschen Maedels, die ich auf der Schildkroetentour kennengelernt habe nach Puerto Viejo de SArapiqui weitergereist. Das ist ein Ort, der auf dem Weg zum Vulkan Arenal liegt und den wir wegen des Fussballspiels als Zwischenstopp genutzt haben. Wir haben das neun Uhr Boot von Tortuguero aus genommen, das wir uns mit 5o deutschen Schuelern teilen mussten, die eine Sommerreise hierher gemacht haben. Ich musste neben dem Kapitaen sitzen und unsere Rucksaecke lagen ganz oben auf dem Gepaeck Stapel vorne im Boot. Wir haben waehrend der einstuendigen Fahrt durch die Mangroven die Luft angehalten, weil wir ANgst hatten, dass die Ruckis abstuerzen und uns schon ueberlegt, ob wir ihnen ins Krokodilgewaesser hinterherspringen wuerden. Natuerlich ging am Ende alles gut:-).

Die beiden Maeldes, Anke und Martina, machen uebrigens eine im Voraus gebuchte Mietwagenrundreise und haben im ganzen Land Voucher fuer ca. 100 Hotels, die sie sich zum Uebernachten aussuchen koennen. Ich habe auf dem Weg nach PVdS in einem Hostel angerufen, um mir dort ein Dorm-Bett zu reservieren. Zu meinem Erschrecken antwortete der Mann am anderen Ende des Hoerers auf meine Frage: Hables ingles? mit no....HIILFEE. Unfassbar aber wahr, ich wusste was auf spanisch zu sagen ist und habe mir ein Bett reserviert. Die beiden Maedels waren schwer beeindruckt von meinen ueberragenden Spanischkenntnissen. Wir kamen kurz vor dem Fussballspiel vor Ort an und haben in der Rezeption von der wunderschoenen Selva Verde Lodge aus nach einem Restaurant gefragt, in dem wir uns unser Finale anschauen koennten. Zum Glueck gab es eines um die Ecke, so dass wir es puenktlichzum Anpfiff schafften. Es gab sogar zwei Flatscreens auf denen wir das Spektakel verfolgen konnten. Miri, Du wirst es nicht glauben, aber ich war so auf das Spiel konzentriert, dass ich sogar einen Tukan, der angeblich direkt hinter dem Bildschirm entlanggeflogen ist, verpasst habe. Dabei wollte ich so gerne einen sehen:((. Zur Verlaengerung sind alle Costa Ricaner, die netterweise alle fuer Deutschland waren, gegangen. So sassen wir also bis zum Ende des Spiels alleine mit der Besitzerin und der Koechin des Restaurants zusammen und haben mitgefiebert. Die Restaurantbesitzerin war sehr herzlich und hat uns alle umarmt, nachdem wir endlich gewonnen hatten und sie hat eine Costa Ricanische Flagge aus einem Kaemmerchen geholt, um mit uns Fotos vor dem Fernseher zu machen.

Nach dem Fussball war es dann schon spaet nachmittags, wir wollten aber trotzdem noch einen Trail machen, der vom Hotel der beiden Maedels aus startete. So sind wir mit unseren Regenjacken bzw. ich mit meinem Plastik-Muellsack-Cape durch den Dschungel gestapft. Es war noch sehr heiss, aber es regnete die ganze Zeit. Anfangs hatte ich Angst vor Schlangen und anderen giftigen Tieren, aber da die Maedels keine Bedenken hatten, hatte ich auch keine(ausserdem war ich irgendwann mehr damit beschaeftigt nicht auszurutschen und mich in den Matsch zu legen, anstatt mir meinen Kopf ueber Schlangen zu zerbrechen). Wir haben ausser einem Pfeilgiftfrosch leider keine Tiere gesichtet und als es dunkel wurde sind wir ins Hotel zurueck marschiert.

Im Endeffekt habe ich dann sogar auch in der schoenen Lodge uebernachtet und meinem Hostel wieder abgesagt, da ich fuer nur 20 USD auch in dem riesen Zimmer schlafen durfte. Mit so einem Luxus auf meiner Reise habe ich vor ein paar Tagen noch nicht gerechnet. Zum Abendessen waren wir auch im Hotel, es gab Pizza und ein Imperial (Bier) fuer jeden, um den campeones del mundo Titel standesgemaess zu wuerdigen!

Liquid Sunshine

14Juli2014

Heute um 7 Uhr morgens und ich sass ich im Bus nach Tortuguero. Draußen regnete es Bindfäden und es war neblig. Die Straße war voller Schlagloecher und ab und zu lagen riesige Steine oder vielmehr Felsbrocken auf der Fahrbahn, größere Baumteile habe ich auch gesichtet, alle paar hundert Meter rauschten mal kleinere, mal größere Wasserfälle am Hang den Straßenrand herunter. Ich war mit einem Shuttle-Bus unterwegs, den ich schon von zuhause gebucht hatte. Der Fahrer war super nett und erzählte die ganze Zeit, manchmal hielt er auch kurz mitten auf der Straße an, um uns eine Pflanze zu zeigen. Ich mache mir gerade ein wenig Sorgen um die Bootsfahrt nach Tortuguero, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es Boote mit Dächern sind, das wird ein Spaß. Eigentlich wollte ich auch eine Kanutour durch die Mangovenwälder machen und dann an der karibischen Seite weiterreisen, aber ich glaube, ich sollte mir einen Plan B überlegen, denn es gibt momentan viele Überschwemmungen. Am Pazifik.ist es gerade sehr heiß, hat das Mädel in meinem Dorm erzählt und zum Surfen ist es wohl gerade sehr gut für Anfänger (wir waren nur zu zweit in unserem 6-er Dorm). Mit dem Gedanken längere Zeit surfen zu gehen, kann ich mich auch sehr gut anfreunden;-).

In Tortuguero habe ich, anch einer schoenen Fahrt durch die Mangrovenwaelder,  erst mal eine Nachttour zu den eierlegenden gruenen Schildkroeten gebucht und mir mein Hostel zeigen lassen. DIe Dame im Hostel, das direkt am Strand lag, hat meine Reservierung erst mal gar nicht gefunden. Ich habe ihr aber meine Bestaetigung gezeigt und dann das Ersatzzimmer bekommen. Dorms gab es in Tortuguero nicht, daher habe ich ein Einzelzimmer nehmen muesse. Das Hostel selbst, war abgesehen von meinem Mitbewohner in Kakerlakenform sehr schoen. Es gab Haengematten und schoene Mini Terassen vor jedem Zimmer. Das einzige Manko war, dass ich neben einer Schulklasse mit 50 halbwuechsigen Deutschen, fast der einzige weitere Gast war. Nachdem ich ein paar typischen Gespraechen, wie z.B. wer, wen scharf findet und wer wie viel getrunken hat belauscht habe, bin ich am Strand spazieren gegangen. Es hatte naemlich zumindest zu regnen aufgehoert.

Nachmittags habe ich nur geschlafen und am fruehen Abend in einem sehr schoenen Restaurant mit Blick auf den Fluss gegessen. Um 20 Uhr ging es zur Turtle Tour. Wir mussten zwei Stunden darauf warten, dass wir die Schildkroete anschauen konnten, denn erst wenn sie ihr Nest gegraben und sich richtig positioniert hat, beginnt sie mit der Eiablage. Waehrend dem Eierlegen ist die Schildkroete in einer Art Trancezustand und laesst sich angeblich nicht von den Menschen stoeren. Wir durften sie also  von hinten betrachten und haben gesehen, wie die Eier in den Sand geplumpst sind. Leider waren auch noch andere Gruppen da, die das Spekatkel auch sehen wollten, daher mussten wir relativ schnell wieder gehen. Das Erlebnis war trotzdem beeindruckend und die Schildkroete riesig... Bei dem Ausflug habe ich ywei Maedels kennengelernt, mit denen ich heute weitergereist bin..

Ich musste mich leider beeilen, verzeiht mir Fehler und Luecken..ich lese mir den Eintrag morgen durch und korrigiere Fehler!!

Ankunft in Costa Rica

11Juli2014

Mein Flug von Atlanta nach San Jose war furchtbar- ich hatte zwar ungefähr doppelt so viel Beinfreiheit als auf der langen Strecke, aber die Klimaanlage war so kalt, dass mir trotz meiner langen Sachen und zwei Decken immer noch so kalt war, dass ich gezittert habe. Ich glaube, dass ich um ca. 21:15 im Hostel war, ich habe einfach ein Taxi vom Flughafen aus genommen, was problemlos funktionierte. Die erste Herausforderung war dann dem Mann beim Check-in zu erklären, dass ich um 5 Uhr ein Taxi zu Dennys Restaurant brauchte...er konnte nämlich kein englisch. So viel zum Thema, wer braucht schon spanisch.
In meinem Dorm hat noch eine Amerikanerin geschlafen, die mir sehr nett war.Nachts kam irgendwann noch ein Mädchen, das halb über meine Handylade-Konstruktion gestolpert ist...

Letzte Vorbereitungen, first-world-problems und riesige Vorfreude

08Juli2014

Hallo zusammen,

heute in vier Tagen sitze ich nicht mehr im trüben und grauen Deutschland, sondern in der Hitze Costa Ricas, genau genommen, im Bus nach Tortuguero, meinem ersten Stopp auf meiner kurzen, aber großen Reise durch Costa Rica und einen klitzekleinen, in meiner Vorstellung, paradiesischen Teil von Panama.

Inzwischen habe ich fast alle Reisevorbereitungen getroffen und sämtliche praktische Traveller-Accessoires wie zum Beispiel super-chice Wandersandalen, eine Stirnlampe, einen Backpacker-Gewürzspender (damit meine fantastischen Kochkünste auch im Hostel zum Einsatz kommen), ein Moskitonetz und ultraleichte Mikrofaser-Handtücher gekauft oder ausgeliehen und bereitgelegt. Eine französische Freundin hat es sehr treffend formuliert: "typical German...!" Platz für unnötige Dinge, wie mein Glätteeisen, das sicherlich sehr häufig zum Einsatz kommen und wahnisinnig viel bringen wird, ist aber trotzdem noch in meinem (noch ungepackten) Rucksack:-).

Viel wichtiger ist aber, dass meine ungefähre Routenplanung steht! Das Land ist ungefähr so groß wie Niedersachsen, trotzdem kommen mir drei Wochen viel zu kurz vor, um alles was es bietet, zu besichtigen. Das erste Hostel sowie der erste Bus nach Tortuguero sind gebucht. Ich komme freitags am späten Abend an und am nächsten morgen werde ich schon um 5:20 Uhr bei "Denny's restaurant near the aiport" abgeholt (achso, das kennt doch jeder), eine genauere Adresse gibts leider nicht. Aber das wird schon...Hier also meine bisher geplante Route, damit Ihr immer ungefähr wisst, wo ich bin.

1 11.07.2014 Ankunft San Jose 20 Uhr, Übernachtung in Alajuela
2 12.07.2014 Alajuela - Tortuguero
3 13.07.2014 Tortuguero
4 14.07.2014 Tortuguero - Cahuita
5 15.07.2014 Cahuita
6 16.07.2014 Cahuita - Puerto Viejo - Bocas del Toro
7 17.07.2014 Bocas del Toro
8 18.07.2014 Bocas del Toro
9 19.07.2014 Bocas del Toro - David - Palmar
10 20.07.2014 Sierpe - Drake Bay
11 21.07.2014 Drake Bay
12 22.07.2014 Drake Bay
13 23.07.2014 Palmar - San Jose - Volcan Arenal
14 24.07.2014 Volcan Arenal
15 25.07.2014 Arenal - Monteverde
16 26.07.2014 Monteverde
17 27.07.2014 Monteverde - Tamarindo
18 28.07.2014 Tamarindo
19 29.07.2014 Tamarindo
20 30.07.2014 Tamarindo
21 31.07.2014 Tamarindo
22 01.08.2014 Tamarindo - Alajuela
23 02.08.2014 Rückflug 7 Uhr
24 03.08.2014 Ankunft FFM:-/

Ich stelle mir jeden einzelnen Ort ganz besonders vor und die Schildkröten in Tortuguero, die ich gleich am Anfang sehen werde, sind sicherlich ein tolles Highlight zu Beginn! Zu den einzelnen Stationen erfahrt Ihr dann mehr, wenn ich vor Ort bin.

Heute Nacht habe ich zum ersten Mal ein wenig Aufregung verspürt, denn irgendwann habe ich darüber nachgedacht, ob ich beim Surfen eigentlich Angst vor Haien und Krokodilen haben muss und dieses Thema ein wenig ergoogelt. Zum Glück gibts in Costa Rica sehr, sehr wenige Haiunfälle. An den Flussmündungen, an denen es Krokodile gibt, werde ich sicher nicht surfen, denn an diesen Stellen sind die Wellen sowieso viel zu hoch für mich. Ansonsten habe ich ein wenig Respekt vor meiner 12-stündigen Bus- und Bootsreise von den Inseln Bocas del Toro nach Sierpe, da Panama nicht gerade als ungefährliches Reiseland gilt.Solange ich alles vor Sonnenuntergang schaffe, wirds aber schon gut gehen:-). Meine rudimentären Spanischkenntnisse lassen mich, nach allem was ich bisher gelesen habe, relativ kalt. In CR sind so viele sprachfaule Amis unterwegs, dass man mit Englisch überall gut durchkommt.

Abgesehen von meinen "first world problems", freue ich mich wahnisinnig auf die Reise mit allem was dazu gehört: allen voran, die vielen bunten und außergewöhnlichen Tiere (Tapire, Papageien, Faultiere, Waschbären, Schildkröten, Krokodile, Delfine, Pippi-Langstrumpf-Äffchen, es gibt sogar Leoparden - CR ist eines der artenreichsten Länder der Welt) - ich werde mich fühlen, wie in einem Zoo ohne Käfige und sicher eine Genickstarre vom vielen nach-oben-schauen zum Erspähen der Tiere bekommen, die anderen Backpacker, den Geschmack vom Salz in der Luft und den Geruch von Meer und Sand an den Füßen, die weißen und schwarzen Strände, den Dschungel, frische, saftig-süße Ananasse - jeden Tag, das Hostelleben, den lavaspeienden Vulkan und den Nebelwald. Uuund Ich habe mir fest vorgenommen irgendwo eine Canopy-Tour zu machen, weil Iris so sehr davon geschwärmt hat. Ich muss mich nur noch trauen:-). Auf den Bocas del Toro und in Tamarindo gehe ich surfen, also freue ich mich auch noch auf eine ordentliche Nasenspülung, Muskelkater und als Belohnung für den "Kampf mit dem Ozean" - ein (ganz bestimmt) elegant-cooles Sausen über die perfekte Welle:-).

Pura Vida und bis bald!

 

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